Eine coole Schatzkarte basteln

Eine Schatzsuche zum Kindergeburtstag steht und fällt mit einer abenteuerlich wirkenden Schatzkarte. Wir empfehlen, dass Sie sich rechtzeitig mit Ihrem Kind (und gegebenenfalls mit seinen Geschwistern) zusammensetzen und entsprechend der erkundeten Route sowie den festgelegten Stationen nun eine nahezu echt aussehende Schatzkarte basteln.

Das ist für sich genommen schon eine schöne Bastelbeschäftigung, ideal für Tage mit schlechtem Wetter. Außerdem steigert es die Vorfreude beim angehenden Geburtstagskind.

Diese Schatzkarte sollte natürlich recht alt wirken, da sie ja von Generation zu Generation weitergereicht wurde. Deshalb nehmen wir als Material keinen nagelneuen Zeichenblock, sondern suchen nach altem vergilbtem Papier oder Pergament. Fragen Sie in Ihrem Schreibwarenladen nach bräunlich geflammtem oder marmoriertem Papier. Wenn sie dem Verkäufer den Verwendungszweck nennen, kann er Ihnen am besten Rat geben.

Alternativerweise helfen die Eltern, normalen Zeichenblock auf Alt zu trimmen, indem man diese Blätter mit Schmutz bestreicht oder über einer rußenden Flamme mit dunklen Flecken versieht.(lieber ein paar Reservekarten mit vorbereiten) Auch mit gelblich brauner Tuschfarbe kann eine Grundierung vorgenommen werden.


Eine Schatzkarte für Kinder
Eine Palme als Plätzchenausstecher

Danach skizziert man in etwa maßstabsgerecht die Strecke auf das Papier – erst mit dünnem Bleistift. Und wenn alles im richtigen Verhältnis drauf passt, kann die Route stärker markiert werden. Jetzt werden die einzelnen Stationen als markante Punkte eingezeichnet. Entweder Sie nummerieren diese in der entsprechenden Reihenfolge, versehen sie mit Buchstaben oder besser mit typischen Symbolen.

Soll also eine Station an einem Grenzstein oder Denkmal stattfinden, dann lassen sie es von einem künstlerisch begabten Familienmitglied aufmalen. Ist eine Zwischenstation auf einer Burg oder an einer Höhle geplant, dann sollte man diese halbwegs erkennbar skizzieren. Auch das Aufkleben von Fotos oder Stickern ist möglich.

Wo der Schatz selber verborgen ist, wird natürlich nicht so eindeutig zu sehen sein, sonst wäre ja die Spannung hin. Wenn Sie also an jeder Station einen Hinweis zum nächsten markanten Punkt geben, eventuell durch Rätsel oder versteckte Zeichen, dann soll das natürlich nicht schon auf der Karte eindeutig zu sehen sein. In diesem Fall genügt es, wenn die Schatzkarte nur den Weg zur ersten Station weist. Von dort aus müssen die Kinder dann den rätselhaften Symbolen und Hinweisen folgen.

Dekoriert wird die Schatzkarte mit Bildern, die dem Motto des Kindergeburtstages entsprechen. Bei einer Piratenparty werden also jede Menge Totenköpfe und Piratenwaffen zu sehen sein. Für einen Prinzessinnengeburtstag sieht man auf der Schatzkarte Edelsteine, Diademe, eine Krone oder Tanzschuhe. Bei einer Polizeiparty werden die Bankräuber auf dem „genialen Plan“ ein paar Fingerabdrücke hinterlassen haben…

Wenn Sie mit den Schatzkarten fertig sind, kann ein Erwachsener ggf. noch die Ränder etwas anschmoren, aber nicht zu doll, sonst ist die schöne Arbeit hin.

Übrigens können Sie auch schon als Einladung eine Schatzkarte im Kleinformat verschicken. Das macht den potentiellen Gästen Lust auf Ihre abenteuerliche Partyattraktion.